Against the Logistics of Exploitation

Against the Logistics of Exploitation// Presentation (Stockholm Meeting, Nov 23-25)



Crowdfunding // Stockholm Meeting 2018, November 23-25


Presentation: 

Against the Logistics of Exploitation: Notes from the TSS Platform


Over the weekend of November 23rd-25th, 2018, the Transnational Social Strike Platform (TSS) calls workers, union members and activists from across Europe and beyond to meet in Stockholm to discuss how to organize against logistical command over labor. We call logistical command a set of transformations that interests the whole world, changing economies, political geographies and the functioning of society and institutions. As logistics is one of the main forces that affects the capacity of workers and migrants to organize and win, a new assessment of the situation in which we act is needed in order to increase the capacity of our struggles: logistics is a battlefield we need to understand and practice if we want to reverse today’s power relations.

Viome: Zwangsversteigerungstermin am 25.10.2018 wieder einmal gescheitert

Viome: Zwangsversteigerungstermin am 25.10.2018 wieder einmal gescheitert

Am 25. Oktober ging die Zwangsversteigerung der Muttergesellschaft FILKERAM SA in die nächste Runde. Auf dem Gelände der Unternehmensgruppe befindet sich auch die besetzte, rückeroberte und selbstverwaltete Fabrik der Tochtergesellschaft VIOME. Es werden noch vier weitere Gerichtstermine folgen: 1. November, 8. November, 15. November und 13. Dezember 2018. Das Mindestgebot beträgt diesmal nur 15 Mio. EUR – zum Vergleich: der Versuch der Zwangsliquidierung hatte ursprünglich mit einem Mindestbetrag von 31 Mio. angefangen. Aber auch die Kolleg*innen der VIOME organisieren eine neue Kampagne für den Widerstand. Allein das gelungene CoOpenAir Festival des Kooperativismus vom 12. – 14. Oktober auf ihrem Gelände in Thessaloniki (siehe auch)  hatte ihnen eine exzellente Gelegenheit dazu gegeben.
Am 22. Oktober – drei Tage vor dem ersten Gerichtstermin – hatten die Justizbehörden von Thessaloniki in einer amtlichen Bekanntmachung (AZ: 4072 v. 22.10.2018) den Zugang zum zweiten Stockwerk des Gerichtsgebäudes verboten. Auf dieser Etage wird die Zwangsabwicklung der früheren Firmengruppe verhandelt. Eine Ausnahme wurde nur für diejenigen Personen zugelassen, die über einen Ausweis und ein Scheckbuch bzw. Scheckkarte verfügen, damit sie belegen können, dass sie an den zu versteigernden Immobilien interessiert sind. Damit wollen die Behörden jede Art von Demonstrationen und Kundgebungen verhindern. Die VIOME hat in einer eigenen Stellungnahme auf ihrer Website eine rechtlich und politisch fundierte Antwort gegeben, die die Rechtmäßigkeit des Zugangsverbots ad absurdum führt. Da die Erwiderung der Kolleg*innen zurzeit nur auf griechisch abrufbar ist, wollen wir für die deutschen Leser*innen einige der prägnantesten Argumente kurz und stichwortartig anführen:
  • Der Ausschluss der Öffentlichkeit aus der Verhandlung der Zwangsversteigerung verletzt eklatant den Öffentlichkeitsgrundsatz der Rechtsordnung.
  • Der Verstoß gegen diesen Grundsatz wird besonders sichtbar, wenn man bedenkt, dass in diesem speziellen Fall auch die direkt und unmittelbar Betroffenen aus der Gerichtsverhandlung ausgeschlossen werden – nämlich die Kolleg*innen der VIOME, die über Nacht ohne eine ordentliche Kündigung arbeitslos wurden, daher auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hatten und immer noch auf eine beträchtliche Summe ihrer ausstehenden Löhne warten. 
  • Da die Justiz die Formulierung „Scheckbuch oder Scheckkarte“ benutzt, wäre doch u.a. die Frage zu prüfen, wie die Firmeninhaber, die Famlie Filippou, es schaffen konnten, den Betrieben (vor allem der VIOME) ununterbrochen Liquidität zu entziehen bzw. sie regelrecht auszuplündern, sie in den wirtschaftlichen Abgrund zu stürzen, ohne dass die Justizbehörden etwas unternommen hätten – eine rechtliche Klärung ist bis heute nicht erfolgt.
  • Gibt es eigentlich eine gewisse Sicherheit, dass die früheren Inhaber mit Hilfe von Strohmännern – diese könnten auf jeden Fall eine Scheckkarte vorzeigen – nichtwieder das Gesamtunternehmen zu einem Spottpreis „zurückkaufen“?
Auf der Website der VIOME (griech.) ist nicht nur die Stellungnahme der Kolleg*innen, sondern auch die Ablichtung der amtlichen Bekanntmachung zu lesen.
Der erste Termin (25.10.2018) der Zwangsversteigerung blieb erfolglos, da sich kein Interessent meldete. Am gleichen Tag fanden vor dem Gerichtsgebäude drei Kundgebungen statt. Die erste war von den Protestierer*innen der VIOME organisiert. Die zweite Demo betraf einen Prozess der Gegner gegen den Goldabbau in Chalkidiki. Die Demonstranten der dritten Kundgebung haben angeklagten Antifaschist*innen politische Rückendeckung gegeben. Zum Schluss haben sich alle drei Demos gegenseitig unterstützt und zusammengeschlossen.
Auf einem der allwöchentlichen Treffen des VIOME-Solidaritätsbündnisses von Thessaloniki ist auch der bekannte Manu Chao aufgetreten und hat dort zum wiederholten Mal seine Solidarität mit VIOME und mit den Kämpfenden gegen den Goldabbau von Chalkidiki erklärt. Für die 46. KW (12. – 18. November) ist eine gemeinsame  Kundgebung und eventuell auch Demonstration gegen die Zwangsversteigerung und den Goldabbau geplant – organisiert von mehreren Aktionsbündnissen. Der Kampf der Kolleg*innen geht auf jeden Fall weiter.

Rappel soirée SCOP le 7 nov et commande groupée en soutien aux VioMe

Rappel soirée SCOP le 7 nov et commande groupée en soutien aux VioMe de Thessalonique


Le collectif Grèce-austérité vous invite pour une soirée 
La scop : De Thessalonique à Grenoble, une autre manière de gérer une  entreprise
Mercredi 7 novembre à 20h Maison des associations
6 rue Berthe de Boissieux à Grenoble
De plus en plus de salariés s’organisent en SCOP (Sociétés Coopératives de Production) une forme d’entreprise où les travailleurs ont la maitrise de leur outil de travail et de leur production.
C’est ce qu’ont fait les travailleurs de l’entreprise VIOME de Thessalonique en Grèce. Ils ont repris leur entreprise en coopérative ouvrière. Une vidéo expliquera leur combat et un point d’actualité sera fait sur leur lutte. Cette soirée sera l’occasion de les soutenir en commandant les produits qu’ils fabriquent (voir les modalités pour la commande groupée de Grenoble https://www.grece-austerite.ovh/soutenons-les-viome-le-collectif-lance-la-commande-groupee/ )
En France un modèle qui se développe
Meryem Yilmaz de l’union régionale des Scop, Hervé Charmettant universitaire et Cyril Zorman de la société Probesys à Grenoble, exposeront les divers aspects de ce mode d’organisation. Ces interventions seront suivies d’un débat avec la salle.
Pour nous aider à diffuser cette annonce Soirée Scop_Viome_affiche_A4
Cette soirée est organisée dans le cadre du festival des solidarités qui se tiendra à Grenoble du 7 novembre au 2 décembre 2018 et le mois de l’Économie sociale et solidaire qui se tiendra du 1er au 30 novembre

Επιτροπή Αλληλεγγύης με τον Ελληνικό Λαό (CSPG της Λυών)

Chers Camarades , le Comité de Solidarité avec le Peuple Grec ( CSPG  de Lyon ) condamne fermement la menace de vente aux enchères de votre entreprise et vous assure de son soutien dans votre lutte pour le maintien et la poursuite de votre activité .
  Il est intolérable qu'une activité économique ayant prouvé son utilité sociale continue à être l'objet de si graves menaces . La production de VIOME doit se poursuivre car sa qualité,  son mode de gestion et d'organisation autogérée permettent à des familles de vivre dignement .
Non aux poursuites judiciaires ! Oui au maintien de VIOME géré par ses salariés ! 
Amicalement.
Les membres du CSPG  



Αγαπητοί σύντροφοι,
Η Επιτροπή Αλληλεγγύης με τον Ελληνικό Λαό (CSPG της Λυών) καταγγέλλει ρητά την απειλή πώλησης σε δημοπρασία της εταιρείας σας και σας διαβεβαιεί ότι σας υποστηρίζει στον αγώνα σας για τη διατήρηση και την εξακολούθηση της δραστηριότητάς σας.
Θεωρούμε απαράδεκτο να συνεχίζει να υφίσταται τόσο σοβαρές απειλές μια οικονομική δραστηριότητα η οποία έχει πλέον αποδείξει την κοινωνική της χρησιμότητα. Η παραγωγή της ΒΙΟΜΕ πρέπει να συνεχιστεί καθώς η ποιόητητά της, ο αυτοδιαχειριζόμενος τρόπος διαχείρισης και οργάνωσης επιτρέπουν σε οικογένειες να ζήσουν με αξιοπρέπεια.
Όχι στις δικαστικές διώξεις! Ναι στη διατήρηση της ΒΙΟΜΕ με διαχείριση από τους εργαζομένους της!
Φιλικά.
Τα μέλη του CSPG

An die Arbeiter von VioMe in Thessaloniki und an alle Gäste

An die Arbeiter von VioMe in Thessaloniki und an alle Gäste

Wir vom Griechenland Solidarität Komitee aus Köln grüßen Euch auf dem 1. Festival des Kooperativismus im Thessaloniki.
Seit Beginn Eurer Rückeroberung der Fabrik und der Aufnahme der Produktion in Arbeiterselbstverwaltung unterstützen wir von Köln und Deutschland aus Euren Kampf. Für uns seid Ihr ein herausragendes Beispiel des Kampfes gegen die Austeritätspolitik der EU und insbesondere der deutschen Regierung gegenüber Griechenland. Doch nicht nur das: mit Eurer Arbeiterselbstverwaltung geht Ihr den Weg des Kooperativismus, des Antikapitalismus, der Solidarität, der Selbstorganisation und der Arbeit in Würde, der Gleichheit und der direkten Demokratie, aber ohne Boss.
Ebenso grüßen wir die vielen Kooperativen und Projekte, die sich an diesem Festival beteiligen.
Ein besonderer Gruß geht an die italienischen Kolleg*innen von RiMaflow und an ihren Sprecher Massimo Lettieri, der zur Zeit im Gefängnis festgehalten wird.
Leider können wir nicht persönlich an Eurem Festival teilnehmen. Wir versichern Euch unsere Solidarität und insbesondere die Unterstützung im Kampf gegen die Zwangsversteigerung des Fabrikgeländes Ende Oktober/Anfang November.
Es lebe die internationale Solidarität



Προς τους εργαζομένους της ΒΙΟΜΕ στην Θεσσαλονίκη και όλους τους επισκέπτες/ριες

Εμείς από την Επιτροπή Κολωνίας “Αλληλεγγύη με την Ελλάδα” σας στέλνουμε τους θερμότερους χαιρετισμούς για το 1ο Φεστιβάλ Συνεργατισμού στην Θεσσαλονίκη.
Από την εποχή της κατάληψης του εργοστασίου και την έναρξη της παραγωγής με αυτοδιαχείριση και αυτοοργάνωση υποστηρίζουμε τον αγώνα σας από την Κολωνία και Γερμανία.
Για μας είσαστε ένα εξαίρετο παράδειγμα του αγώνα κατά της πολιτικής λιτότητας της Ευρωπαϊκής Ένωσης και ιδιαίτερα της γερμανικής κυβέρνησης σε βάρος της Ελλάδας.
Αλλά αυτό δεν είναι το μοναδικό σημείο: Με την εργατική αυτοδιαχείριση ακολουθείτε τον δρόμο του συνεργατισμού, του αντικαπιταλισμού, της αλληλεγγύης, της αυτοοργάνωσης και της εργασίας με αξιοπρέπεια, της ισότητας και της άμεσης δημοκρατίας, όμως χωρίς αφεντικά.
Επίσης στέλνουμε τους θερμούς χαιρετισμούς στα συνεργατικά εγχειρήματα που παίρνουν μέρος στο Φεστιβάλ αυτό.
Ιδιαίτερο χαιρετισμό απευθύνουμε στους συνάδελφους και συναδέλφισσες της ιταλικής RiMaflow και στον εκπρόσωπό της Massimo Lettieri, ο οποίος αυτή την στιγμή είναι κρατούμενος στην φυλακή.
Δυστυχώς δεν μπορούμε να παραβρεθούμε προσωπικά στο Φεστιβάλ σας. Σας διαβεβαιώνουμε όμως για την αλληλεγγύη μας και ιδιαίτερα την υποστήριξή μας στον αγώνα σας κατά των πλειστηριασμών του εργοστασίου στα τέλη του Οκτώβρη/στις αρχές του Νοέμβρη.

Ζήτω η Διεθνής Αλληλεγγύη.
Κολωνία, 11.10.2018

Για την επιτροπή μας
Monika v. zur Mühlen
Manfred Neugroda
Horst Hilse
Konstantin Koustas
Jürgen Rompf
Wilfried Keller

CENTRO DI SALUTE OPERAIO IN VIO.ME



CENTRO DI SALUTE OPERAIO IN VIO.ME

Il Centro di Salute Operaio in VIO.ME è una struttura autogestita, antigerarchica, autonoma e basata sulla democrazia diretta che pratica una cura primaria attraverso un approccio olistico ed integrato, interessandosi in particolare alle condizioni di lavoro.

Il Centro di Salute Operaio opera dentro la fabbrica occupata VIO.ME. È stato inaugurato a dicembre 2015 ed è entrato in funzione a gennaio 2016: per noi, persone comuni, l’obiettivo è quello di prendere, oltre al lavoro, anche la salute nelle nostre mani.

È stato creato dalla connessione di due collettivi di Salonicco: il Centro Medico di Solidarietà Sociale e il comitato di base dei lavoratori della VIO.ME, che portano avanti la produzione e il processo di recupero della fabbrica.

Il Centro di Salute Operaio (al quale partecipano anche i lavoratori della VIO.ME che contribuiscono alla sua creazione in condizioni di parità) costituisce un’effettiva connessione della VIO.ME con l’autogestione nel settore della salute, questione inscindibilmente legata alla vita nella sua totalità e ovviamente con il lavoro. In pratica, salute e lavoro sono connessi.

Il Centro di Salute Operaio creato dai due collettivi segue il corrispettivo esempio internazionale dei movimenti dell’America Latina [in particolar modo delle fabbriche recuperate in Argentina]: opera ALL’INTERNO della fabbrica recuperata come una struttura coesistente in essa. Inoltre, ha un modo di funzionare diverso da quello dominante nell’ambito del sistema sanitario, e connette nella prassi la VIO.ME alla società e la società alla VIO.ME creando così, passo per passo, il suo obiettivo iniziale.

Il Centro di Salute Operaio partecipa come collettivo indipendente alle azioni della VIO.ME, alle dimostrazioni, alle presentazioni, ai convegni, agli incontri-discussioni nei luoghi lavorativi, nelle cooperative gestite dai lavoratori e nella comunità studentesca (da gennaio 2018, le assemblee si svolgono nel Bar Autogestito della Scuola Medica dell’Università di “Aristotele” di Salonicco) e alle mobilitazioni. Appoggia la lotta dei lavoratori della VIO.ME nelle loro richieste.

Si rivolge a lavoratori e disoccupati - con o senza registrazione o copertura sanitaria - a membri dei comitati di base, a cooperative gestite dai lavoratori e a centri sociali. Durante i due anni della sua attività, il Centro di Salute Operaio ha accolto persone provenienti da diversi strati sociali, economici e politici che avevano in comune la ricerca di una cura medica olistica.


Modo di operare

Il Centro di Salute Operaio considera il concetto di salute come un’unità. Si basa sull’idea che l’organizzazione fondamentale della vita, dell’universo vivente e sociale è composta di molteplici parti in continua interazione tra di loro che si connettono e si uniscono in un’unità.

Nel tentativo di sovvertire la relazione autoritaria tra il medico (lo “specialista”) e il “paziente”, tutte le persone che si recano al Centro di Salute Operaio come “pazienti” si ritengono e si chiamano partecipanti. Partecipano, in condizioni di parità, ad una comunità per la salute.

Le attività e il modo di funzionare del Centro di Salute Operaio sono determinate da due Assemblee: l’assemblea generale e dall’équipe terapeutica.

A) L’Assemblea Generale dei membri del Centro di Salute Operaio è lo spazio delle discussioni creative, delle azioni estroverse, delle rappresentanze, delle connessioni con il movimento sociale e con altri collettivi in Grecia e all’estero. È un’assemblea comune dei membri dell’équipe terapeutica e dei lavoratori della VIO.ME, ma che rimane comunque sempre aperta ad altre persone - “specialisti” o meno, studenti universitari – che vogliano partecipare, sostenere attivamente e co-creare il Centro di Salute Operaio e le modalità di cura; avanzare proposte e attività dirette a connettere Salute e Lavoro. La composizione dei membri dell’assemblea rappresenta anche un contesto sociale il quale influisce sul contesto della cura primaria; segnala simultaneamente la contestazione verso l’autorità, lo “specialista”, la conoscenza, il sistema dominante della medicina occidentale e la dicotomia tra il sistema sanitario e sistema di salute mentale.
B) L’Equipe Terapeutica dialoga ed elabora le questioni di salute dei partecipanti tramite un’anamnesi olistica e una cura di continuità longitudinale garantendone il carattere confidenziale. Il lavoro in gruppo promuove una pratica clinica collaborativa, co-terapeutica e dialogica che insieme al (e non “per il”) partecipante connette ed integra tutti gli aspetti della vita diacronicamente e sincronicamente fra di loro, come un’unità.
Attraverso l’utilizzo di una Cartella Clinica di Salute, alla quale si annette ancora un’altra scheda (il genogramma), si prende un’ anamnesi olistica che crea un ologramma mentale nella percezione tanto del partecipante quanto dell’equipe terapeutico.

Che cosa significa questo e come si realizza ?

Il processo di consultazione del partecipante inizia già in sala di attesa. Lì, è accolto dalla segreteria - della quale fanno parte anche i lavoratori della VIO.ME - che gli spiega il funzionamento del Centro di Salute Operaio, il modo in cui l’équipe terapeutica tenterà di affrontare e dialogare sui temi che lo riguardano; lo accompagna a sentirsi in confidenza sia come partecipante sia, se lo desidera, come co-creatore del Centro di Salute Operaio.
In seguito, il partecipante incontra l’équipe terapeutica, composta di una/un medico di famiglia o internista, una psicologa-psicoterapeuta familiare e un’altra/o professionista della salute (di solito un infermiere). I membri dell’equipe, pur avendo dei ruoli distinti, cooperano, connettono ed integrano insieme al partecipante tutti gli aspetti della sua vita e della sua cura. La coesistenza delle differenti specializzazioni insieme al partecipante in disposizione circolare, nello stesso luogo e tempo, dichiara la parzialità della conoscenza; la necessità che i settori scientifici interagiscano tra loro e che si completino. L’équipe terapeutica tenta di creare uno spazio di dialogo che inspiri fiducia tanto al partecipante quanto ai suoi membri, e di garantire una cura continuata.
Il processo di consultazione dell’anamnesi olistica dura 1 h e 30 minuti e consiste nella creazione di una Cartella Clinica di Salute personale e nell’esame clinico. Durante quel tempo, i quattro partecipanti provano ad esplorare insieme le connessioni e le interazioni tra il fisico/psicologico/sociale - le parti dell’unità che compongono e costituiscono l’esistenza umana- ponendo un’enfasi speciale sulle condizioni dei contesti lavorativi. La Cartella Clinica di Salute è il supporto dove si iscrivono le informazioni che attraversano tutti gli aspetti della vita. Contemporaneamente, si disegna un genogramma dove emerge la storia genealogica, familiare e lavorativa, su tre generazioni. Vengono visualizzate graficamente le connessioni e le interazioni tra i legami relazionali, i momenti significativi della vita e i sintomi fisici, le malattie croniche, le morti, la vita lavorativa, gli incidenti operai, etc. L’immagine globale fornita dalla Cartella Clinica di Salute ha anche una dimensione preventiva. Se il partecipante necessita test diagnostico-laboratoriali, si eseguono presso il Centro Medico di Solidarietà Sociale di Salonicco oppure, in caso possieda assistenza sanitaria, tramite il suo Ente Previdenziale.

Il Centro di Salute Operaio auspica alla creazione di una comunità per la salute come parte di una comunità autogestita più ampia dentro la fabbrica recuperata VIO.ME. Avanzando la prospettiva dell’“autogestione in tutti gli aspetti della vita” e come un compagno di strada insieme ai (e non “per i”) lavoratori della VIO.ME, prendiamo la salute nelle nostre mani, oltre al lavoro. Una risposta reale, concreta e qualitativa, al disfacimento del sistema sanitario.
La salute è una questione sociale non negoziabile –un bene sociale pubblico - che non si sottomette alle leggi del mercato e dello Stato.
Il Centro di Salute Operaio in VIO.ME è un impresa sociale che ci riguarda tutte-i! Rivolgiamo un invito particolare agli studenti universitari, alla generazione giovanile – lavoratori in tutti i settori e disoccupati - ma anche ad altri “specialisti” e “non-specialisti”, a partecipare alla creazione del Centro di Salute Operaio e della cura.

Prendiamo la salute nelle nostre mani!
Loro non possono? Noi possiamo!



Assemblea del Centro di Salute Operaio in VIO.ME ogni 2° Lunedì alle 20:00 al Bar Auto-gestito di Scuola Medica [nell’ Università di “Aristotele” di Salonicco-Grecia].

Entretien avec Makis Anagnostou (Vio.Me)

« Lorsque nous avons décidé de remettre l’usine en marche à notre propre compte, une écrasante majorité des travailleurEs y a été favorable »


« Lorsque nous avons décidé de remettre l’usine en marche à notre propre compte, une écrasante majorité des travailleur-Es y a été favorable »
NPA 8 avril 2018
Entretien. Nous avons rencontré Makis Anagnostou (membre du collectif des travailleurs de Vio.Me) et Marco Gastine (producteur du film Prochain Arrêt : Utopia) pour discuter avec eux de l’expérience de Vio.Me, une usine qui était menacée de fermeture par la crise grecque et que les travailleurEs, regroupés en collectif, on reprise en main.
Pouvez-vous brièvement raconter l’histoire de votre entreprise (grève, occupation, réouverture d’usine, etc.) ?
Les problèmes de Vio.Me, la petite entreprise de fabrication de colle pour carrelages située à Thessalonique, dans laquelle nous travaillons, ont commencé avec le début de la crise grecque en 2009 et l’effondrement du secteur du bâtiment. La direction de l’entreprise, volant au secours de la maison-mère, la fabrique multinationale de carreaux de céramique Philkeram-Johnson, en difficulté, a alors transféré une grosse partie de son capital à celle-ci. Elle en a fait payer le contrecoup à nous, ses ouvrierEs : suppression des primes, mise en disponibilité, licenciements et retard dans le paiement des salaires… En même temps, le bruit courait que l’usine allait fermer et que la direction amassait autant d’argent qu’elle le pouvait dans cette perspective. Nous en avons eu la preuve : elle ne payait plus ses fournisseurs de services (électricité, gaz, eau).
Dans l’usine il y avait une organisation syndicale, le syndicat des ouvriers de Vio.Me, qui avait une philosophie différente de celle des syndicats traditionnels : faire participer à l’action et aux prises de décision, non seulement ses membres, mais aussi touTEs les travailleurEs de l’usine. Cette philosophie a été mise en pratique lorsque la direction de l’entreprise a proposé au syndicat de négocier. Les patrons ont alors fait diverses propositions à la délégation du syndicat. Mais, au lieu de répondre immédiatement au nom de leurs adhérentEs comme le font d’habitude les directions syndicales, la délégation est retournée devant les travailleurEs de l’usine et leur a demandé de cesser le travail pour débattre des propositions de la direction. Ainsi tous les travailleurEs ont assumé la décision qui a été prise d’occuper l’usine. Ce mode de fonctionnement a permis à tout le monde de partager la responsabilité des décisions et de s’impliquer dans l’action. Ainsi, lorsque nous avons décidé en 2013, après un an d’occupation, de remettre l’usine en marche à notre propre compte, une écrasante majorité des travailleurEs y a été favorable.
Comment s’est déroulée la remise en marche ?
Auparavant, au vu des énormes retards de paiement des salaires, nous avions fait usage du droit de rétention (suspension du travail, accompagnée d’une indemnité financée par les revenus de l’entreprise), octroyé par la législation grecque aux travailleurEs en cas de non-paiement prolongé des salaires. Ceci nous a permis d’avoir une petite rémunération, de rester dans l’usine et de contrôler les ventes afin que la direction ne puisse profiter de celles-ci à nos dépens. Puis, voyant que la prime de rétention touchait à sa fin et qu’en conséquence nous n’aurions plus aucune source de revenus, nous avons fait appel à la solidarité à Thessalonique et alentour, pour assurer notre subsistance. Cela nous a permis, non seulement de recueillir suffisamment de nourriture pour tenir un bon bout de temps, mais également de rencontrer beaucoup de monde sur lequel nous nous sommes par la suite appuyé pour continuer notre lutte. De concert avec nos nouveaux amis, de membres de collectifs locaux et de militantEs politiques et syndicaux, nous avons créé un large comité de soutien à la lutte Vio.Me. Nous avons par la suite étendu le réseau de solidarité à l’ensemble de la Grèce et aussi en Europe.
Ceci nous a donné le courage de passer à la remise en marche de l’usine. Peu après la remise en état de l’outil de production, nous avons compris que les colles pour carrelages que l’entreprise produisait auparavant ne pourraient plus s’écouler sur le marché, vu l’effondrement du secteur du bâtiment. Nous avons alors décidé, sur les conseils du comité de solidarité, de nous lancer dans la production de nouveaux produits, des savons liquides et autres produits d’entretien naturels, puis des savons de Marseille. Ceux-ci répondaient aux besoins d’une grande partie de la population qui, en raison de la crise, avait beaucoup de difficultés à se les procurer à un prix raisonnable dans les supermarchés.
La production a réellement commencé en février 2013. En 2016, nous nous sommes lancés dans la production d’une version écologique de ces produits, avec l’aide d’un ingénieur chimiste solidaire. C’est ainsi que nous avons réussi à maintenir l’usine en activité. La production nous permet aujourd’hui de toucher un salaire, égal pour tous. Son montant est encore très modeste, mais nous sommes persuadés qu’une fois l’entreprise pleinement légalisée, les entraves à la production seront levées. Nous pourrons alors toucher un salaire plus décent que celui auquel le capital européen et mondial nous condamne actuellement. Dans le même temps, nous essayons de créer (avec d’autres travailleurEs et des étudiantEs) les conditions d’une autre économie, d’une « économie des travailleurEs ». Nous venons par exemple d’ouvrir un « dispensaire ouvrier » autogéré s’adressant à toute la population alentour.
Existe-t-il d’autres exemples d’usines occupées et/ou autogérées en Grèce ?
D’autres usines ont été occupées et les ouvrierEs ont essayé d’entrer dans un processus similaire au nôtre, comme la SEKAP (Coopérative hellénique des tabacs) ou les ciments Halkis. Mais l’État et la bureaucratie syndicale qui contrôlent encore largement la classe ouvrière grecque ont réussi à mettre des embûches et à faire échouer de telles expériences. En revanche, il existe en Grèce de nombreuses expériences de collectifs ou de coopératives autogérées fonctionnant sur les mêmes principes que les nôtres : égalité totale, solidarité et démocratie directe.
Quels sont les exemples de solidarité en Grèce et dans le monde ?
Nous avons des contacts avec divers mouvements en Grèce et à l’étranger. Notre lutte est coordonnée avec celle des habitantEs de Chalcidique qui se sont insurgés contre l’exploitation minière aurifère dans leur région, avec celle de sections syndicales qui croient encore en la classe ouvrière et de militantEs dévoués à la défense d’une société durement touchée par la crise. Nous avons des contacts avec des militantEs en Allemagne, des usines en Italie, des mouvements sociaux en Espagne, et les travailleurEs des usines récupérées d’Argentine, du Chili et d’Uruguay.
Quelles ont été les réactions des partis politiques et du gouvernement en Grèce ?
Nous nous sommes d’abord adressés au Parti communiste grec (KKE) où nous nous sommes vu répondre que le parti était en complet désaccord avec la philosophie de notre lutte, mais qu’il lui apporterait tout de même son soutien en tant que conflit du travail. Mais ils n’ont eu de cesse depuis lors de nous combattre en pratique et en théorie. Syriza a formellement décidé de nous soutenir lors de son congrès, mais en pratique son gouvernement en a fait le moins possible et n’a jamais appliqué ses promesses électorales de légaliser notre entreprise. Nous sommes par contre soutenus par une grande partie de la gauche extraparlementaire et de la mouvance anarchiste. Nous avons discuté avec tous les gouvernements qui se sont succédé ces six dernières années, aucun ne s’est déclaré opposé à nous, mais aucun n’a fait quoi que ce soit pour nous.
Avec qui êtes-vous en contact en France et comment peut-on vous aider ?
Nous sommes en contact étroit, dans votre pays, avec l’usine Fralib, ainsi qu’avec le mouvement contre l’aéroport de Notre-dame-des-Landes. Nous pensons que, dans un premier temps, il faut exiger du gouvernement grec qu’il résolve le problème du terrain sur lequel est implanté l’usine Vio.Me et qui est menacé d’être vendu aux enchères à des investisseurs privés. On peut également faire voter des motions de soutien par les syndicats et, enfin, faire connaître la lutte de Vio.Me dans les diverses organisations de travailleurEs pour réaliser des commandes collectives de nos produits (savons de Marseille ou produits d’entretien écologiques) afin de nous soutenir financièrement. Nous pensons que si vous pouviez faire cela, vous aideriez grandement notre lutte, et que vous contribueriez ainsi à rapprocher toutes celles et tous ceux qui luttent pour leurs droits. Dans le but de construire une nouvelle société, une société dans laquelle les humains compteront plus que les profits.
Propos recueillis par Alain Krivine
Le film vient de sortir en salle en France et est disponible pour des réunions/ventes de solidarité : www.filmsdesdeuxrives.com/


 

France on Strike Again. A New Transnational Challenge

https://www.transnational-strike.info/2018/04/16/france-on-strike-again-a-new-transnational-challenge/

France on Strike Again.
A New Transnational Challenge

The social strike movement that two years ago fought against the Loi Travail and its world is taking to the streets of France again in a wide and articulated form. After all, Macron’s neoliberal politics now aims to realize what was heralded in the Loi Travail. Proceeding by decrees and passing parliamentary discussion over, Macron is not simply attacking this or that job, but his aim is to achieve a violent reorganisation of French society as a whole. The already announced reforms of television, public radio, asylum and immigration, pensions, general taxation, public function, popular housing, agriculture and alimentation, unemployment, professional training and education, all bear the mark of this process.
Macron’s neoliberal offensive could not pass unnoticed. The first mobilizations against Macron’s ordinances began the last autumn. Then on the 22nd of March, there has been a huge strike of the public sector and of the railway workers to respond to the president’s attempt to open to competition the society that manages the French railways, SNCF. By doing so, he meant to anticipate the deadline enforced by the European regulations, which impose the liberalization of the high-speed railroad lines from 2020 and of all public railroad lines within 2023, with some minor exceptions. Macron’s project envisages the transformation of the SNCF in a kind of joint-stock company, leading it towards a progressive privatization which reminds what has already happened with the much smaller Greek company Trainose after the Troika’s intervention. This goes hand in hand with the attempt to abolish the Railway Workers’ Statue, including also the cheminots – the railway workers – and more generally the public sector workers into the flexibilization and precarization regime that by now floods the entire labor market. As the French workers immediately understood, the problem is neither the defense of the public sector, nor the industrial plan of a big company, but mainly the future material possibilities to defend one’s own living conditions even more than the working conditions themselves. In other words, at stake there is the refusal of a model of society which deprives both women and men of the power of autonomously determining their own existence.
An even stronger answer took place on the 3rd of April, when the energy sector workers, the garbage collectors, Air France and Carrefour workers, hospital workers, retired people and many students from high schools and universities, who were already fighting against the so called “Parcoursup” (entry tests), all joined the strike of railway workers. This is how the industrial strike has become a metropolitan one in several French cities, thanks to the peculiar pace and contemporaneity of the different strikes – just like the one of migrant workers which led to the regularization of 160 sans papiers a few days ago, or the forthcoming strike of precarious teachers – and thanks to students’ activism which led to the occupation of Paris VIII and Tolbiac in Paris, Jean Jeaures University in Toulouse, Paul Valery in Montpellier and to a tight schedule of national demonstrations for the months to come. With dozens of occupations and 1000 people-strong assemblies currently taking place all over France, an exceptional wave of university mobilization is asserting itself again.
The strength of the social strike movement consists in its capacity to go beyond the demands of single working sectors. These strikes do not intend to defend the “works”, as Macron’s propaganda would like us to believe in order to label actual working conditions as out-dated privileges. Everyone has a specific reason to interrupt production and reproduction – garbage collectors ask for a national service of garbage collection and more stable and homogeneous contractual and salary conditions, Air France workers claim for a salary increase, public and service workers ask for a common statute, Carrefour workers protest against the exorbitant personnel cuts, students contest the introduction of entry tests – but all of them take to the streets together to build connections, to assert a common strength, knowing that in order to face a systematic and global attack which pretends to reshape society as a whole, it is completely inadequate to limit oneselves to single disputes. Even though Macron has cunningly tried to divide workers by multiplying the disputes for each sector, the answer coming from the streets shows that the strategy of the leader of “En Marche” has been perfectly understood: the alliance of the workers from the public sector alongside the private and sanitary ones, together with the students represents a march in the opposite direction to the one expected by Macron.
It’s undoubtedly too early to foresee the direction the movement will take: many mobilizations are scheduled for the next two months (18-19, 23-24, 28-29 of April to begin with) and we will see if they will be effectively able to give continuity to this strike movement, overcoming the limits faced during the massive mobilization against the Loi Travail and its world two years ago. The past experiences, especially in France, show that the growth of the strike movement cannot be measured only by the presence in the streets or the extension of the interruption of work to new categories, but also by its ability to project itself on the transnational level.
The urgency to push these struggles beyond national borders is not the affirmation of an abstract principle. It is necessary to grasp at least the European and global dimension of a neoliberal restructuring that doesn’t seem to ever reach its limit, that is always in search of further sectors to precarize and new countries to impose as successful models, that is always able to identify new enemies, as it happens today with migrants, fostering a society in which everyone must fear the competition of the other. It is exactly for this reason that we must be clear: today in France there isn’t a French model to be defended, but a transnational front to be built. The question is not to let our enemies define our priorities, but to choose day after day whom we want to build our world with.

The challenge is open, in France as in Europe and beyond!

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Salonicco (Grecia)/ Cronache dalla Vio.Me, fabbrica autogestita (e attiva nel sociale)

Salonicco (Grecia)/
Cronache dalla Vio.Me, fabbrica autogestita (e attiva nel sociale)
Abbiamo già parlato della VIO.ME di Salonicco, la fabbrica occupata, riconvertita ed autogestita dai lavoratori (“A” 404, febbraio 2016). Un recente viaggio nella città greca ha consentito di avere qualche aggiornamento di prima mano sulla situazione.
I terreni ed i macchinari sono sempre soggetti alle aste giudiziarie. Ad oggi la base d'asta resta di 30 milioni e non è stato ancora trovato nessun acquirente. C'è il timore, però, che la prossima asta possa partire da una base inferiore ai 20 milioni e si vocifera che i vecchi proprietari potrebbero ripresentarsi sotto altra veste per riacquistare la proprietà.
VIO.ME punta sempre sulla mobilitazione dei suoi sostenitori per far saltare le aste, impedendo eventuali offerte d'acquisto (l'ultima asta, relativa ai soli macchinari, è stata fatta saltare in questo modo il 2 novembre 2017). Come risarcimento parziale per gli arretrati non pagati, viene chiesta l'assegnazione ad affitto agevolato del magazzino. Un'eventuale legalizzazione parziale potrebbe anche ostacolare la stessa vendita dei terreni e il sequestro dei macchinari; consentirebbe inoltre di aumentare la produzione e, in seguito, di ampliare la gamma di prodotti, comprendendovi anche i cosmetici.
Salonicco (Grecia) - L'esterno dell'ambulatorio nella fabbrica autogestita Vio.Me.
In questi mesi VIO.ME si è impegnata a migliorare le prime ricette: è stata inaugurata una nuova linea di prodotti biodegradabili al 100%. Purtroppo non sempre la cooperativa riesce ad acquistare solo da piccoli produttori locali, come avveniva all'inizio dell'attività, sia perché la produzione di questi non è regolare e non garantisce una fornitura costante, sia perché i loro prezzi sono più elevati rispetto ad altri produttori.
Attualmente l'attività riesce a garantire un salario mensile di 400 € che, considerata la deflazione, corrisponde a circa 650 € del periodo antecedente la crisi. Il salario è uguale per tutti (a parte gli extra per le trasferte in Grecia e all'estero e per i turni notturni di vigilanza). A tutti viene anche garantito il versamento dei contributi assistenziali e previdenziali.
Ma, come abbiamo a suo tempo raccontato, VIO.ME non è solo autogestione produttiva; è anche militanza politica ed impegno sociale. Vale la pena riportare due esempi significativi.
In Grecia, come conseguenza delle misure di austerità imposte dalla Troika, chi perde il lavoro è coperto dall'assicurazione sociale solo per un anno; poi si deve pagare ogni cura, con costi cresciuti esponenzialmente. In una tale situazione, disoccupati e migranti si trovano spesso senza alcuna possibilità di accedere all'assistenza sanitaria. È per questo che VIO.ME ha aperto nel gennaio 2016 un ambulatorio sociale gratuito, (chiamato “Centro di Salute Operaio”, Ergatikó Iatreío) nei locali adibiti, prima dell'occupazione, a laboratorio chimico. Una struttura di salute auto-gestita che pratica una Cura Primaria dall’approccio Olistico e Integrato ponendo un’enfasi speciale sulle condizioni dei contesti lavorativi
L'ambulatorio è stato creato tramite la connessione  di VIO.ME con il “Centro Medico di Solidarietà Sociale” (Koinonikó Iatreío Allilengýis, KIA) di Salonicco.

Il Centro di Salute Operaio in VIO.ME è gestito, con un'assemblea generale, affiancata da un’ “Equipe Terapeutica”. Gli appuntamenti possono essere presi tutti i giorni e le visite si effettuano tutte le settimane, il mercoledì e il giovedì. I servizi erogati in forma collaborativa tramite i membri dell’equipe terapeutica (medicina generale, ortopedia, psicologia-psicoterapia familiare, infermeria e dispensario farmaceutico) sono ispirati a principi di un approccio olistico: la prima visita di “chi viene”, del “partecipante” (chiamato proprio così, “proserchómenos”, cioè partecipante attivo alla sua cura, non paziente) può durare fino a un ora e mezzo per ricostruire la storia clinica e relazionale complessiva: non solo lo stato di salute, ma lo stile di vita, le condizioni di lavoro, le problematiche personali o familiari. La presenza di una psico-terapeuta è considerata indispensabile proprio in quest'ottica ed è stata utile anche per affrontare il disagio che spesso prova chi resta privo di tutto, senza lavoro, senza casa, in una situazione difficile anche dal punto di vista personale ed umano (spesso con separazioni, senso di frustrazione e di fallimento personale...).
Sul piano internazionale, VIO.ME partecipa al coordinamento delle fabbriche recuperate, che tiene periodicamente incontri sulla “Economia dei lavoratori”. L'ultimo si è tenuto a Buenos Aires (28 agosto - 2 settembre 2017) e VIO.ME ha proposto due importanti iniziative all'insegna del mutualismo e della solidarietà internazionale:
1.la costituzione di un Fondo di Solidarietà Internazionale, finanziato dalle stesse aziende recuperate, per sostenere le attività dei lavoratori auto-organizzati;
2.la costituzione di una Rete logistica della solidarietà internazionale per il trasporto, lo stoccaggio e la distribuzione dei prodotti delle diverse realtà autogestite, in modo che in ognuna di esse sia possibile trovare i prodotti di tutte le altre.
Si tratta di strutture considerate indispensabili per garantire un supporto materiale alla battaglia che viene svolta quotidianamente dalle aziende autogestite; una battaglia inquadrata in una più ampia prospettiva, come hanno affermato gli stessi lavoratori della VIO.ME all'incontro di Buenos Aires: “Crediamo fermamente che il nostro obiettivo sia radicale: impossessarsi dei mezzi di produzione. Farli funzionare sotto l'autogestione dei lavoratori stessi. Produrre, distribuire e condividere prodotti e servizi - non merci - per i bisogni della comunità, non per le necessità del profitto capitalista e della borghesia. Un passo avanti verso un'ampia autogestione della società. Ciò può essere ottenuto solo se il mirino delle nostre armi sia puntato sul sistema capitalista nel suo complesso. Quindi combattiamo una battaglia anticapitalista. Ecco perché concepiamo la presa di possesso delle fabbriche e delle aziende non come una pratica parallela al mercato capitalista, ma come un passo verso un più ampio movimento contro il mercato capitalista. Perché se non distruggiamo le cosiddette “leggi di mercato” adesso, presto o tardi le stesse “leggi” distruggeranno noi.
Massimiliano Barbone

Alternative Models of Ownership conference


Vio.Me workers will be presenting their struggle and propositions for workers control, selfmanagement and workers economy at the “Alternative Models of Ownershipconferenceon this Saturday the 10th at London. The Conference is organized by the Labor Party and a Vio.Me. worker will speak about: “the experiences of running an occupied workplace and the challenges they have faced” at the Final plenary about  what would a democratically owned economy look like?” scheduled for 14:45
See more details here

Solidarity statement - COOPERATIVA DE TRABAJO LA PAQUITO

Solidarity statement from Diana Marisa Lavalle - 
COOPERATIVA DE TRABAJO LA PAQUITO Cooperativa La Paquito
(Graphic of women of sexual diversity) - Argentina :



Nos expresamos en favor de lxs compañerxs de VIOME, mo es posible que haya fábricas cerradas con las máqinas adentro y sus trabajadores afuera. En nuestra patria Argentina venimos demostrando que lxs trabajadores podemos gestionar exitosamente nuestras unidade productivas, UNIDAD INTERNACIONAL DE LXS TRABAJADORES Y AL QUE NO LE GUSTE SE JODE SE JODE !!!
COOPERATIVA DE TRABAJO LA PAQUITO (Gráfica de mujeres de la diversidad sexual)

Solidarity statement from Cláudio Ribeiro - Universidad Federal de RS - Brasil

 Estimados colegas,
a los trabajadores de VIOME, emprestamos total apoyo a sus reivindicaciones.
El movimiento de defensa de la fábrica es legítimo y digno, pues se trata de una iniciativa laudable de solidariedad y producción colectiva para el bien estar del pueblo griego.
Los tiempos actuales quieren hacer creer que el individualismo emprendedor es la única alternativa, pero esa fórmula divide la sociedad y la deja egosista y no generosa.
Así, la intención de tornar VIOME un centro de trabajo compartido y solidario, a servicio de la sociedad, merece nuestra admiración y amparo.

Con la mejor consideración
Cláudio C. S Ribeiro
Universidad Federal de RS (Brasil)




Dear colleagues,
To the workers of VIOME, we fully support their claims.
The movement of defense of the factory is legitimate and worthy, because it is a laudable initiative of solidarity and collective production for the well-being of the Greek people.
The current times want to make people believe that entrepreneurial individualism is the only alternative, but that formula It divides the society and leaves it egoist and not generous.
Thus, the intention to turn VIOME into a shared and solidary work center, at the service of society, deserves our admiration and protection.

With the best consideration